Schon immer haben sich Menschen zu Pilgerfahrten,
geistigen Reisen und zur Suche nach sich selber aufgemacht. Getrieben von
Schmerz, getragen von Sehnsucht und Hoffnung kommen sie einzeln und in
Gruppen, um Trost, Erleuchtung, Frieden, Kraft, Freude oder etwas noch
Unbekanntes zu finden. Beklemmung, Zweifel, Hoffnungslosigkeit zeigen Krisen
an, Perioden der Ratlosigkeit, die immer dann auftreten, wenn der Mensch
unsicher genug ist, um innerlich wachsen zu können.
Rabbi Sussja sagte kurz vor seinem Tode: "In der kommenden Welt wird
man mich nicht fragen "Warum bist Du nicht Moses gewesen?" Man wird mich
fragen: "Warum bist Du nicht Sussja gewesen?"
Martin Buber
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Wandel in Beziehungen wendet sich an Menschen, die bereit sind, sich ihren
Lebensfragen zu stellen, ihrer Suche nach Zugehörigkeit nach Liebe, ihre
gelebten und ungelebten Rollen ihrer (möglichen) Identität zu erforschen oder
der Fülle ihrer Einsamkeit zu begegnen.
Wandel in Beziehungen lädt ein, mit Rollen und Beziehungsmustern zu
experimentieren, Lebenswünsche auf der Bühne der Phantasie aufblühen zu
lassen, die erlösende und schöpferische Kraft der Antirollen zu erleben und
einander die Fährnisse und Lebensparadoxien zu offenbaren und in der Gruppe
kritisch zu reflektieren.